Mittwoch, 9. Dezember 2009

Dundee

Das ist so eine Art Nachtrag, weil ich in letzter Zeit ziemlich beschäftigt war. Viel unterwegs und viel für die Uni zu tun (hauptsächlich lesen, aber trotzdem).

Also wollte ich mal eben anmerken, dass ich vor zwei Wochen einen Tagesausflug nach Dundee gemacht habe. Nach Dundee wollte ich deswegen, weil ich auf dem Weg nach Glasgow durchgefahren bin und mir die Stadt unheimlich kuschelig vorgekommen ist. Es ist die viertgrößte Stadt Schottlands (nach Glasgow, Edinburgh und Aberdeen) und hat einen der höchsten Anteile an Studenten in Europa. Außerdem ist das Layout der Stadt sehr beeindruckend. Dundee liegt direkt an der Mündung eines Flusses (dessen Namen ich vergessen habe). Der Fluss wird also ziemlich breit und geht dann ins Meer über. Außerdem sind die Häuser sehr hübsch über einige Hügel verteilt. 

Ansonsten gibt es aber nicht wahnsinnig viel Monumentales in Dundee zu besichtigen. Ich bin hauptsächlich hin gefahren, weil ich mal wieder einen Ausflug machen wollte, kleine Luftveränderung quasi. Und ich wollte wo hin, wo es kein Schloss gibt, weil von denen hab ich jetzt glaub ich genug gesehen ;)

Die Steffi und ich sind sehr früh aufgestanden, um ausnahmsweise mal den Zug nach Dundee zu nehmen. Vorher sind wir ja immer nur Bus gefahren. Der Zug funktioniert gleich wie in England, nur war unserer enorm klein.

Als wir angekommen sind, hat sich herausgestellt, dass die Innenstadt von Dundee kleiner ist, als ich angenommen hatte. Man konnte das Ganze gemütlich in einer Stunde anmarschieren. Direkt neben dem Bahnhof ist außerdem der Discovery Point, ein sehr beliebtes Ausflugsziel für Familien, wo man alles über eine Antarktis-Expedition herausfinden konnte, die seinerzeit mal von Dundee aus gestartet ist, inklusive dem originalen Schiff. Wir sind allerdings nicht in die Ausstellung rein gegangen, weil der Eintritt so teuer war und wir uns außerdem in der Innenstadt ein bisschen umschaun wollten.


In der Innenstadt ist mir zuerst aufgefallen, was für eine enorme Dichte an Einkaufszentren Dundee aufzuweisen hat. Das ist fast eines per Einwohner! Außerdem war an dem Tag gerade ein Continental Market, wo man allerlei Zeugs aus dem nicht-insularen Europa kaufen konnte. Auf dem Platz wo der Markt abgehalten wurde, befand sich auch das Wahrzeichen von Dundee: Desperate Dan. Das ist eine sehr beliebte Figur aus einem Comic, der in Dundee herausgegeben wird. Das fand ich ziemlich originell. Andere Städte haben einen Eiffelturm oder eine Queen Elisabeth Statue als Wahrzeichen, Dundee eine Comicfigur - sehr sympatisch.


Hier sind noch ein paar Impressionen von der Stadt:










Zu Mittag gegessen haben wir bei einem indischen Buffet (das indische Essen wird mir abgehen) in einem gottverlassenen Retail Park, der im Internetals ganz toll angepriesen wurde, es aber nicht ist. Hier ist er:

Dann ging auch schon pünktlich im 4 die Sonne unter. Wir sind nochmal zurück zum Markt und sind dort wahrhaftig auf den ersten Glühwein der Saison gestoßen, der an einem franzöischen Stand verkauft wurde. War zwar nicht so köstlich wie der in Wien, aber trotzdem trinkbar. Nachdem es dunkel war und wir aber noch nicht heim fahren wollten, haben wir noch ein paar Stunden damit verbracht, Weihnachtsgeschenke für euch alle zu kaufen, bis wir dann am Abend in den um eine halbe Stunde verspäteten Zug eingestiegen sind.

The End.

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